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DER BRENNSTOFF HOLZ

HOLZHEIZUNGEN - SPARSAM - SAUBER - SICHER

     

Holz hat gegenüber anderen Brennstoffen den entscheidenden Vorteil, dass es ein unendlich nachwachsender Rohstoff ist, der darüber hinaus gegenüber Öl und Kohle noch den großen Vorteil hat, dass das bei der Verbrennung entstehende CO2, das für den Treibhauseffekt verantwortlich gemacht wird, ein Teil des natürlichen Kohlenstoff- kreislaufes ist.

Ob als Stückholz (siehe Abbildung), Pellets oder als Hackschnitzel - eine Holzheizung sorgt nicht nur für behagliche Wärme im Haus - sie ist auch gut für Mensch und Umwelt.
 

 

Viele Gründe für und keine gegen das Heizen mit Holz

Für die Renaissance des Energieträgers Holz gibt es gute Gründe. Holz fällt bei der Waldpflege in ausreichender Menge an und wächst vor unserer Haustür ständig nach - ein Kubikmeter alle zwei Sekunden allein in Bayern. Das entspricht einem Heizäquivalent von 220 bis 280 Litern Heizöl.
Vor allem aber wird bei der Verbrennung mit moderner Heiztechnik die Atmosphäre nicht zusätzlich belastet. Nur soviel Kohlendioxid wird in die Luft abgegeben, wie das Holz vorher durch sein Wachstum der Atmosphäre entzogen hat. Die Förderung nachwachsender Rohstoffe ist deshalb ein Kernziel bayerischer Forstpolitik. Der Freistaat Bayern und die Bundesregierung fördern den Energieträger Holz durch Förderprogramme.


Bayerische Staatsforstverwaltung 2005

Entscheidend für den Energieinhalt des Brennholzes ist der Wassergehalt des Holzes. Ist viel Wasser enthalten (frisches, feuchtes Holz),
geht ein großer Teil der Energie für Verdampfungsprozesse verloren, bevor Wärmeenergie abgegeben wird. Bei fachgerechter Lagerung
stellt sich in unseren Breitengraden ein Wassergehalt von etwa 20 % ein (d.h. nur 20 % des Gewichtes eines Scheites macht das enthaltene
Wasser aus). Das Holz ist dann "trocken" und kann gut verbrannt werden.


Wie Brennholz am besten trocknet

Ein Holzfeuer verbreitet eine angenehme Wärme, sagen viele, und das Knacken der Scheite schafft schnell Gemütlichkeit im Raum. Weniger gemütlich geht es zu, wenn das Feuer nur beißenden Rauch verströmt, weil frisches Holz verwendet wurde. Richtiges Lagern ist also wichtig. Die weit verbreitete Meinung dazu schien bisher niemand anzuzweifeln, die besagt, dass gespaltenes Eichen-, Buchen- oder anderes Hartholz zwei bis drei Jahre trocknen müsse, Fichte dagegen ein bis anderthalb Jahre. Jetzt haben Wissenschaftler am Kompetenzzentrum für nachwachsende Rohstoffe in Straubing Brennholz erstmals genauer unter die Lupe genommen - mit erstaunlichen Ergebnissen: Einen Unterschied beim Lagern zwischen Buche und Fichte gibt es scheinbar nicht. "Es reicht ein Jahr für alle Baumarten", so Alexander Höldrich vom Kompetenzzentrum.


Ofentrocken nach sieben Monaten

Bei den Versuchen wurden gleich große Brennholzbündel zwei Jahre lang unterschiedlich gelagert. Verglichen wurde gespaltenes und ungespaltenes Holz, Hartholz und Weichholz, in einer geschlossenen Scheune oder im Freien gelagertes, mit Abdeckung und ohne. Am schnellsten trocknen demnach kurze, gespaltene Scheite in einer so genannten Gitterbox im Freien. Wird das Holz ab September abgedeckt, ist es nach sieben Monaten ofentrocken. Lange Scheite brauchen etwa ein Jahr, unabhängig von der Baumart. Wer schnell zu trockenem Holz kommen will, sollte es also möglichst klein spalten und vor Feuchtigkeit geschützt an einem gut belüfteten Ort aufschichten.


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